CMS – Der Grundpfeiler für deine ideale Internetpräsenz
02.12.2022
Die Beziehung und die damit verbundene Kommunikation zwischen Kunde und Unternehmen nimmt innerhalb des Online-Marketings eine besondere Rolle ein (Stichwort: Customer-Relationship-Management). Dabei beschränkt sich die Kommunikation nicht nur auf Gespräche oder Nachrichten zwischen Kunde und Kundenservice, vielmehr ist damit auch die Erstellung von Medien und Texten über sämtliche Plattformen hinweg gemeint – sei es eine Produktbeschreibung im Onlineshop, eine Stellenanzeige auf der Karriere-Seite oder der letzte Tweet. Für all diese Inhalte ist das Content-Management zuständig.
Obwohl viele Unternehmen laut einer Studie von Adobe und techconsult das Content-Management als wichtigen Faktor für unternehmerischen Erfolg und Neukundengewinnung sehen, haben nur knapp die Hälfte der befragten Unternehmen eine eigene Content-Management-Strategie. Doch warum ist das so? Der Hauptgrund liegt darin, dass viele Unternehmen hierbei vor eine technologische Herausforderung gestellt werden. Besonders bei kleineren Unternehmen fehlt es an Personal oder der technischen Ausstattung. Hierbei unterstützen Content-Management-Systeme (kurz: CMS).
Wie diese Systeme auch deinem Unternehmen bei diesen Marketing-Aufgaben helfen können, zeigt dir anyworks in diesem Beitrag.
Was ist ein CMS?
Ein CMS ist eine zumeist internetbasierte Software mit Datenbankanbindung für Websites, mit der du Text-, Bild-, Video- oder sonstige Inhalte erstellen und verwalten kannst. Diese Systeme werden sowohl professionell als auch privat genutzt, doch besonders bei inhaltsreichen Web-Auftritten wie Medienportalen oder Onlineshops empfiehlt sich der Einsatz eines auf das Unternehmen optimal abgestimmten CMS. In diesem Zusammenhang sollen individualisierte Inhalte die Customer Experience erhöhen, indem der Informationsbedarf der Kunden abgedeckt wird.
Mehreren Umfragen zufolge streben Unternehmen verschiedene Ziele bezüglich der Verwendung einer CMS-Lösung an, doch wurden immer wieder diese Hauptziele genannt: Kostenreduzierung, Produktivitätssteigerung, Umsatzwachstum und der Überblick jeglicher Kundeninteraktionen.
Die bekanntesten CMS sind in PHP, Perl oder Python programmiert und daher mit dem weitverbreiteten MySQL-Datenbanksystem kompatibel. Viele Systeme haben einen ähnlichen Aufbau: Du kannst einzelne Content-Bausteine (Text, Bild o. Ä.) definieren, bearbeiten und flexibel anordnen. Diese Bausteine können oft per HTML- oder WYSIWYG-Editor verändert und so individuell gestaltet werden.
Wichtigste Merkmale eines CMS
Vorweg lässt sich sagen: Es gibt nicht das eine CMS für alle Branchen und alle Bedürfnisse. Vielmehr empfiehlt sich eine umfassende Recherche und demzufolge die Auswahl einer geeigneten CMS-Lösung unter Beachtung branchen- sowie unternehmensspezifischer Anforderungen. Du solltest dir also immer folgende Frage stellen: Braucht dein Unternehmen spezielle Funktionen, die auf deine Branche zugeschnitten sind? Wenn ja, welche sind dies?
Neben diesen individuellen Anforderungen gibt es Funktionen, die jedes moderne CMS besitzen sollte und auf die du nicht verzichten solltest.
Sprachauswahl
In Zeiten des internationalen Handels ist der Einsatz von mehreren Sprachen im eCommerce nicht nur ratsam, sondern teilweise absolut notwendig. Hierbei sollte das CMS über die gängigsten Sprachen verfügen. Dazu zählen neben Deutsch und Englisch auch Französisch, Spanisch sowie Italienisch.
Doch auch hier stellt sich die Frage: Welche Sprachen sind für dein Unternehmen relevant? Benötigst du spezielle Landessprachen wie Chinesisch, Arabisch oder Russisch? Falls dem so ist, solltest du bei der Recherche unbedingt auf die Abdeckung der benötigten Sprachen achten. Nicht jedes CMS bietet jede Sprache als Standard an – einige Sprachen gibt es nur auf Anfrage, gegebenenfalls gegen Aufpreis, oder in einem speziellen Sprachpaket.
Funktionsumfang
Open-Source-Lösungen wie WordPress verfügen über grundlegende Funktionen wie den WYSIWYG-Editor, die Vorschau-Funktion, eine integrierte Suchfunktion, ein System für Nutzerberechtigungen sowie verschiedene Installationsmöglichkeiten. Features, die über diese Basis-Funktionen hinausgehen, bedürfen im Vorfeld deiner Prüfung. Behalte immer die Anforderungen deines Unternehmens im Hinterkopf: Welche Kanäle sollen bespielt werden? Soll die Software als SaaS-Lösung bereitgestellt werden? Welche Funktionen benötigen die Mitarbeiter, damit ihnen die Arbeit leichter von der Hand geht?
Schnittstellen
Die Integration eines CMS in ein Unternehmen erfordert eine detaillierte Planung – nicht nur bezüglich der Auswahl, sondern auch der Umsetzung. So solltest du die bereits vorhandenen Systeme berücksichtigen; gegebenenfalls ist ein Zusammenspiel von mehreren Systemen und Kanälen notwendig, um dein Unternehmen zu verbessern bzw. die Ziele zu erreichen. Daher sind Schnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten von Bedeutung, um eine CMS-Lösung flexibel an dein Unternehmen anpassen zu können. Dies kann unter anderem Folgendes betreffen: Newsletter, Social-Media-Kanäle, Shopsystem, zusätzliche Apps und Plug-ins für das Content-Marketing, KI-basierte Personalisierung oder Data Analytics.
Content-Personalisierung
Innerhalb des Content-Marketings nimmt die Personalisierung einen immer bedeutsameren Stellenwert ein. Kunden wünschen sich ein individuelles (Kauf-)Erlebnis auf ihrer Customer Journey: Inhalte und Informationen sollen den Kunden erreichen, egal, auf welchem Kanal – entscheidend ist, dass der Content einheitlich zu einer exzellenten Customer Experience beiträgt. Darauf aufbauend ist die Verbindung der Digital Experience Platform (kurz: DXP) mit anderen digitalen Marketing-Technologien möglich. So können Content-Marketer noch gezielter personalisierte Inhalte erstellen und die Customer Experience erhöhen.
SEO-Kriterien
Um im Internet gefunden zu werden, ist die Suchmaschinenoptimierung (auch SEO genannt) für alle Content-Manager unumgänglich. CMS mit entsprechenden SEO-spezifischen Features sind für Unternehmen daher besonders von Vorteil. Funktionen wie die individuelle Gestaltung von Snippets, eine Breadcrumb-Navigation oder die Erzeugung einer URL aus dem Content heraus sind nur einige Beispiele für hilfreiche SEO-Features.
Rechtliche Aspekte
Zu den Aufgaben eines CMS-Systems gehört innerhalb des Content-Marketings unter anderem die Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Daher solltest du darauf achten, dass ein CMS DSGVO-konform arbeitet bzw. Zertifizierungen bezüglich des Datenschutzes vorliegen.
Fazit
Die Auswahl des optimalen CMS sollte nicht leichtfertig gemacht werden. Es sind viele Kriterien zu beachten bzw. Entscheidungen zu treffen. Eine ausführliche Recherche erspart nicht nur unnötige Kosten (bspw., wenn ein CMS ersetzt werden muss), sondern auch Probleme oder Enttäuschungen hinsichtlich der Ausführung oder der Wirkung. anyworks hilft dir dabei: Mit unserem kostenlosen Produktfinder unterstützen wir deine Suche nach dem optimalen CMS.