Stress im Job? So vermeidest du ihn und bleibst produktiv

28.04.2023

Stress im Job nimmt immer mehr zu. Zwei Drittel aller Arbeitnehmer sind einer hohen Stressbelastung ausgesetzt – Tendenz steigend. Dies kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Darüber hinaus ist in den Nachrichten und Medien vermehrt zu lesen, dass die Anzahl von Burnout-Fällen und Depressionen kontinuierlich steigt. Häufig ist arbeitsbedingter Stress die Hauptursache oder ein verstärkender Faktor. Wie kann man dem entgegenwirken?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Stress im Job zu vermeiden. anyworks betrachtet beruflichen Stress näher und gibt Arbeitnehmer und Arbeitgebern Tipps, wie sie ihn reduzieren und besser damit umgehen können.

Was zeichnet Stress aus?

Wir benutzen diesen Begriff im Alltag sehr oft, doch stellt sich die Frage: Was macht Stress überhaupt aus?
Stress ist eine natürliche biologische Reaktion auf einen bestimmten Reiz, der von Person zu Person unterschiedlich ist. Die sogenannten Stressoren entstehen aus Über- sowie Unterforderung oder Umweltfaktoren (z. B. Lärm, Kälte, Strahlung) auf den menschlichen Körper und können physische und psychische Auswirkungen haben.
Wir sehen Stress zumeist als negativ an, doch gibt es auch positiven Stress, der die Leistung, Konzentration sowie Ausdauer steigern und die Lebensqualität erhöhen kann, bspw. die Lösung einer Aufgabe unter enormen Zeitdruck, Vorfreude, sportliche Betätigung oder Verliebtsein. Dabei werden Hormone freigesetzt, die glücklich machen. Negativer Stress hängt in der Wahrnehmung immer vom Einzelnen ab: Verminderte Leistung, belastende Nervosität und chronische Müdigkeit sind nur einige beispielhafte Symptome. Dauerhafter Stress kann ernsthafte physische und psychische Folgen für die Gesundheit haben.

Was versteht man unter Stress am Arbeitsplatz?

Stress am Arbeitsplatz ist keine Seltenheit und bezieht sich stark auf die Mitarbeiterzufriedenheit und den Unternehmenserfolg. Faktoren wie ständiger Lärm, ein schlechtes Arbeitsklima, aber auch permanente Leistungs(-über-)forderungen führen zu einem unausgeglichenen Stressmanagement in einzelnen Abteilungen oder sogar dem gesamten Unternehmen. Dies wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit der betroffenen Mitarbeiter aus und kann folgende Probleme und Krankheiten hervorrufen:

  • Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnislücken
  • Dauerhafte Erschöpfung und Müdigkeit
  • Negative Gefühle (Gereiztheit, Angst, Unsicherheit)
  • Körperliche Beschwerden (Rücken- und Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Tinnitus)
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Herzrasen, erhöhter Blutdruck, Schwindelgefühl
  • Burn-Out und Depression

Stress am Arbeitsplatz kann sich demnach zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen entwickeln. Mitarbeiter können so bei Weitem nicht die Arbeitsqualität erzielen, zu denen sie unter besseren Bedingungen in der Lage gewesen wären. Zudem melden sich diese Mitarbeiter schneller und häufiger krank oder kündigen.
Hier können Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer aktiv werden, um diese Probleme und Krankheiten zu vermeiden.

So reduzieren Arbeitnehmer Stress am Arbeitsplatz

Das richtige Zeitmanagement kann dir sehr viel Stress ersparen. Es gibt verschiedene Methoden zur Organisation und Priorisierung, mit denen du den Überblick über deine kurz-, mittel- und langfristigen Termine, Aufgaben oder Projekte hast. Moderne Task Management- oder Projektmanagement-Softwares unterstützen dich dabei und optimieren zudem die Kommunikation mit deinen Kollegen. Die Programme nehmen dir viel Organisationsarbeit ab, sodass du dich voll auf die umzusetzenden Tasks konzentrieren kannst.
Körper und Geist benötigen Ruhephasen, um sich zu erholen und neue Energie zu tanken. Während der Arbeitszeit ist es dabei besonders wichtig, Pausen bzw. kleine Unterbrechungen einzulegen. Essen und Trinken geben dem Körper Energie – so kannst du dich besser konzentrieren und effizient arbeiten.
Nach der Arbeitszeit gilt es, Abstand vom Arbeitsstress zu bekommen. Zum einen ist es wichtig, nach Feierabend die Arbeit im Büro zu lassen – das klingt zunächst einfacher, als es womöglich scheint. Doch es bringt nichts, wenn du über deine zu erledigenden Aufgaben oder bspw. das letzte Telefonat grübelst. Mach dir Notizen bzw. schreib deine Gedanken nieder und nimm dir diese Angelegenheiten priorisiert für den nächsten Arbeitstag vor – denn vorher kannst du nichts unternehmen.
Dabei hilft es, wenn du dir in deiner Freizeit eine Beschäftigung suchst, die nichts mit deinem Job zu tun hat. So kannst du dich auf etwas anderes vollkommen konzentrieren und gewinnst den nötigen Abstand zum Arbeitsplatz. Oft kommen dabei Ideen, die man erfolgreich in den Arbeitsalltag integrieren bzw. umsetzen kann. Etwas Abstand und der Blick aus einer anderen Perspektive können hierbei Wunder bewirken.


Ausreichend Schlaf und ein geregelter Schlafrhythmus sind sehr wichtig, um den Akku des Körpers wieder aufzuladen. Diese gewährleisten dir die Produktivität, um jede Aufgabe zu bewerkstelligen.
Im Falle, all diese Tipps reduzieren den Stress nicht, raten wir gestressten Mitarbeitern dringend, das Gespräch mit dem direkten Vorgesetzten zu suchen und ihn darauf hinzuweisen. Eine gemeinsame Lösung für diesen Umstand ist nicht nur in seinem, sondern im Interesse des gesamten Unternehmens. Dabei ist es hilfreich, die Stressfaktoren zu identifizieren, damit diese auch angegangen werden können.

Wie können Arbeitgeber ihre Mitarbeiter unterstützen?

Arbeitnehmer sollen mit ihren Problemen rund um Stress und sich eventuell daraus entwickelten gesundheitlichen Einschränkungen nicht allein gelassen werden. Viele trauen sich nicht, den ersten Schritt auf den Vorgesetzten zu machen und so in ihren Augen eigene Schwächen zu zeigen. Daher sind Arbeitgeber und Personalverantwortliche gefragt, immer auf Indikatoren für erhöhten Stress bzw. Dauerstress bei Arbeitnehmern zu achten. Diese Faktoren können Stressanzeichen sein:

  • Anhäufung von Überstunden, damit das Pensum abgearbeitet werden kann
  • Häufige Krankmeldung
  • Merkliche Reizbarkeit der Mitarbeiter
  • Wiederholte Nicht-Einhaltung von Deadlines und Projektzielen
  • Keine sichtbare Motivation und Zufriedenheit bei den Mitarbeitern
  • Anstieg von Konflikten unter den Mitarbeitern

Eine angenehme Büroatmosphäre und ein gutes Betriebsklima stärken den Zusammenhalt und die Motivation. Bei ersten Anzeichen von Streitigkeiten, Konflikten oder Mobbing muss schlichtend gehandelt werden, um die Stimmung im Unternehmen nicht zu gefährden. Moderne und funktionierende Technik, egal ob es sich dabei um Soft- oder Hardware handelt, senkt die Frustration und Aufgaben können schneller und effizienter erledigt werden. Vor allem moderne Softwarelösungen sind dabei eine hilfreiche Unterstützung – der Einsatz von KI-Technologie und eine unkomplizierte Handhabe erleichtern den Arbeitsalltag, sodass die Mitarbeiter sich auf die Lösung bzw. Bearbeitung konzentrieren können und keine Umwege, die auf unzureichender Technik beruhen, hinnehmen müssen. Die Verbesserung der Arbeitsabläufe oder ganzer Prozesse erspart Zeit und Ressourcen bei Arbeitnehmern und senken den Stress (Stichwort: effizientes Arbeiten). In diesem Zusammenhang müssen Arbeitgeber darauf achten, realistische Ziele und sinnvolle Deadlines zu vereinbaren sowie Personalengpässe zu vermeiden.
Eine gute Work-Life-Balance hilft dem Mitarbeiter bei der Organisation von Privat- und Berufsleben, um so den Abstand vom stressigen Berufsalltag zu bekommen und sich zu erholen. Entsprechende Sport- und Wellnessangebote oder auch die Erinnerung an regelmäßig einzuhaltende Pausenzeiten unterstützen den Mitarbeiter dabei. Der Erhalt des Freizeitausgleichs ist in diesem Zusammenhang überaus bedeutend – respektiere den Feierabend, das Wochenende oder den Urlaub deines Mitarbeiters, damit sich dieser erholen kann.
Moderne Arbeitsmodelle wie hybrides Arbeiten oder Homeoffice entlasten den Mitarbeiter in der Organisation seines gesamten Tages. Die Digitalisierung und Softwarelösungen aus den Bereichen Video Conferencing, Whiteboarding (wie Conceptboard) o. Ä. ermöglichen dies problemlos. Studien haben gezeigt, dass Mitarbeiter im Homeoffice sogar effizienter und stressfreier arbeiten können, da hier Unterbrechungen aufgrund von Lärm oder Kollegen sowie zeitraubende Arbeitswege deutlich reduziert werden. Darüber hinaus fördert das selbstbestimmte Arbeiten der Arbeitszeitflexibilisierung, die wiederum einen Anstieg der Produktivität und der Arbeitsqualität zur Folge haben.
Nicht zuletzt ist eine gute interne Kommunikation zwischen Führungsebene und den Mitarbeitern Voraussetzung für ein gutes Stressmanagement. Haben Arbeitnehmer Vertrauen in ihren Vorgesetzten, senkt dies potenziell auftretende Probleme und Lösungen können gemeinsam schneller gefunden werden. Dabei ist es ratsam, wenn Vorgesetzte gelegentlich auf die Mitarbeiter zugehen, Fragen stellen und zuhören. Wertschätzung, Lob und Feedback senken die Frustration, bestärken den Arbeitnehmer in seiner Tätigkeit und erhöhen darüber hinaus die Mitarbeiterbindung.

Fazit

Stress lässt sich im Job nicht komplett vermeiden und hat überwiegend negative Aspekte. Es gilt hier für Arbeitnehmer und Arbeitgeber diese zu identifizieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Dies betrifft vor allem die Erhaltung der Gesundheit des gestressten Mitarbeiters. Moderne Softwarelösungen unterstützen auf technischer Ebene und können Arbeitsprozesse sowie -abläufe optimieren und erleichtern. Mit unserem kostenlosen und unverbindlichen Produktfinder erhältst du mit nur wenigen Klicks Empfehlungen, die jedem Mitarbeiter deines Unternehmens helfen können. Probiere es aus!

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